Warum dein Körper bei Stress und Erschöpfung mehr Magnesium braucht
Magnesium spielt eine zentrale Rolle für Muskeln, Nerven und Energie. Erfahre, warum Stress deinen Bedarf erhöht und worauf du bei Form und Dosierung achten solltest.
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Leonessa.Vita
2/13/20263 min read
Magnesium – Warum dein Körper bei Stress und Erschöpfung mehr davon braucht
Stress, volle Tage, mentale Belastung, Sport, wenig Schlaf – viele von uns funktionieren dauerhaft auf hohem Niveau.
Was dabei oft übersehen wird: Magnesium ist einer der zentralen Nährstoffe, der genau in diesen Phasen stark beansprucht wird.
Magnesium unterstützt Muskeln, Nerven und den Energiehaushalt. Gerade bei Stress steigt der Bedarf – und ein Mangel kann sich schneller bemerkbar machen, als man denkt.
In diesem Beitrag erfährst du:
warum Stress den Magnesiumverbrauch erhöht
welche Formen besonders gut bioverfügbar sind
wie hoch die sinnvolle Dosierung ist
und worauf du bei Qualität unbedingt achten solltest
Mein aktuelles Magnesium im Alltag
Ich achte bei Magnesium besonders auf gute Verträglichkeit und hochwertige Verbindungen.
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Es enthält gut bioverfügbare Magnesiumverbindungen und ist frei von unnötigen Zusatzstoffen – für mich wichtig im Alltag.
Warum Stress den Magnesiumbedarf erhöht
Magnesium ist an über 300 enzymatischen Prozessen beteiligt. Besonders relevant ist es für:
Muskelkontraktion und -entspannung
Nervenfunktion
Energiestoffwechsel (ATP-Produktion)
Regulation des Stresshormons Cortisol
Bei Stress verbraucht der Körper mehr Magnesium, gleichzeitig kann es über den Urin vermehrt ausgeschieden werden.
Das Problem:
Chronischer Stress → höherer Verbrauch → geringere Speicher → erhöhte Anfälligkeit für Symptome.
Typische Anzeichen eines erhöhten Magnesiumbedarfs
Ein Magnesium-Mangel zeigt sich nicht immer sofort eindeutig. Häufige Hinweise können sein:
Muskelzucken oder Krämpfe
innere Unruhe
Erschöpfung
Schlafprobleme
Kopfdruck
erhöhte Stressanfälligkeit
Natürlich können diese Symptome viele Ursachen haben – aber Magnesium spielt oft eine Rolle.
Welche Magnesium-Form ist sinnvoll?
Nicht jedes Magnesium ist gleich.
Besonders gut bioverfügbar gelten:
Magnesiumcitrat
Magnesiumbisglycinat
Magnesiummalat
Diese Formen werden vom Körper in der Regel besser aufgenommen als z. B. Magnesiumoxid.
Magnesiumbisglycinat ist besonders interessant bei:
Stress
innerer Unruhe
sensibler Verdauung
Magnesium und Muskelregeneration
Magnesium wirkt als natürlicher Gegenspieler von Calcium in der Muskelzelle.
Während Calcium die Muskelspannung auslöst, hilft Magnesium bei der Entspannung.
Gerade bei:
intensiver sportlicher Belastung
viel Sitzen
einseitiger Belastung
nächtlichen Wadenkrämpfen
kann eine ausreichende Versorgung unterstützend wirken.
👉 Wenn dich das Thema ganzheitliche Struktur & Muskeln interessiert, schau auch in meinen Beitrag zu
[Kollagen im Alltag – Warum es für Haut, Haare und Gelenke wichtig ist]
Magnesium und Nerven – warum es so wichtig für mentale Balance ist
Magnesium beeinflusst die Signalübertragung zwischen Nervenzellen.
Es unterstützt:
die Reizweiterleitung
die Regulation von Stressreaktionen
eine normale psychische Funktion
Gerade in Phasen hoher mentaler Belastung ist eine stabile Versorgung entscheidend.
Auch Omega-3-Fettsäuren spielen hier eine Rolle – dazu findest du mehr in meinem Beitrag:
[Omega-3 Fettsäuren – Warum sie für Herz, Gehirn und innere Balance wichtig sind]
Wie viel Magnesium braucht man?
Die Referenzwerte für Erwachsene liegen ungefähr bei:
Frauen: ca. 300 mg täglich
Männer: ca. 350 mg täglich
Bei erhöhtem Bedarf (Sport, Stress) kann der Bedarf individuell höher liegen.
Viele Präparate arbeiten mit 200–400 mg pro Tagesdosis.
Wichtig:
Nicht extrem hoch dosieren – hohe Mengen können abführend wirken.
Wann sollte man Magnesium einnehmen?
Magnesium kann flexibel eingenommen werden:
morgens bei Energie-Fokus
abends zur Muskelentspannung
aufgeteilt über den Tag
Bei empfindlicher Verdauung empfiehlt sich die Einnahme zu einer Mahlzeit.
Qualität erkennen – darauf solltest du achten
Ein hochwertiges Magnesium-Präparat sollte:
gut bioverfügbare Verbindungen enthalten
transparent deklariert sein
frei von unnötigen Füllstoffen sein
möglichst ohne künstliche Zusatzstoffe auskommen
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Magnesium kommt natürlicherweise vor in:
Nüssen (z. B. Mandeln)
Haferflocken
Vollkornprodukten
grünem Blattgemüse
Kakao
Allerdings sinkt der Mineralstoffgehalt vieler Böden – wodurch die tatsächliche Zufuhr oft geringer ist als gedacht.
Gibt es Nebenwirkungen?
Magnesium gilt als gut verträglich.
Mögliche Nebenwirkungen bei hoher Dosierung:
Durchfall
weicher Stuhl
Magenbeschwerden
Personen mit Nierenerkrankungen sollten die Einnahme ärztlich abklären.
Fazit: Magnesium als Basis-Nährstoff für moderne Belastung
Magnesium ist kein Trend-Supplement – sondern ein essenzieller Mineralstoff.
Gerade in stressigen Lebensphasen, bei sportlicher Belastung oder mentaler Daueranspannung kann eine bewusste Versorgung sinnvoll sein.
Wichtig ist:
Qualität.
Regelmäßigkeit.
Realistische Erwartungen.
Selbstfürsorge beginnt oft bei den Basics.
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FAQ – Häufige Fragen zu Magnesium
Wann wirkt Magnesium?
Das ist individuell unterschiedlich. Manche spüren Veränderungen innerhalb weniger Tage, andere erst nach einigen Wochen regelmäßiger Einnahme.
Kann man Magnesium dauerhaft einnehmen?
Ja, bei guter Verträglichkeit ist eine langfristige Einnahme möglich.
Ist Magnesium abends besser?
Viele bevorzugen die Einnahme am Abend zur Muskelentspannung – das ist jedoch individuell.
Welche Magnesiumform ist am besten?
Magnesiumcitrat und Magnesiumbisglycinat gelten als besonders gut bioverfügbar.
Kann Magnesium bei Stress helfen?
Magnesium unterstützt die normale Funktion des Nervensystems und kann daher bei stressreichen Phasen eine Rolle spielen.

